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Wanderweg RE 1 – Der Vier-Dörfer-Weg

"Der vier-Dörfer-Weg" (12,2 km)


Wir starten am Ausgangspunkt aller Reister Wege am Vereinslokal des SGV-Reiste, dem Landgasthof Reinert. In nördliche Richtung auf dem Jacobiweg laufenend, verlassen wir Reiste. Kurz hinter dem Ort, bei einem das Wegekreuz, welches die Firmlinge aus Reiste und Umgebung aufgestellt haben, gabelt sich der Re1. Wir entscheiden für den Weg in Richtung Erflinghausen, gegen den Uhrzeigersinn. Leicht bergauf führt uns der Weg am Trinkwasserbehälter "Am Jacöbchen" vorbei in den Wald.

Von Mosen und großen Buchen umgeben folgen wir dem sich schlängelnden Weg durch den Wittbrauk. Halb links an der nächsten Weggabelung geht es bis zur L914. Ein Stück folgen wir dieser rechts bergab bis wir die Abzweigung oberhalb des Hofs Babilon erreichen. Ein wunderbarer Ausblick über Nichtinghausen, den Goldenen Strauch bis hin nach Remblinghausen läßt uns ein wenig verweilen. Wir gehen weiter auf dem Feldweg über dem Hof Babilon. Am Ende des Weges biegen wir nach rechts, und etwa zweihundert Meter weiter nach links in einen Fichtenwald. Als wir einen halben km weiter aus dem Wald heraustreten, erblicken wir links im Tal Erflinghausen. Nach etwa einem weiteren halben km biegen wir links ab in Richtung Erflinghausen. Im Ort angekommen kehren wir auf eine Tasse Kaffee im Gasthof Kremer ein. Erflinghausen, heute zur Stadt Meschede gehörend, war vor der Gebietsreform in den 70er Jahren des letzten Jhd. ein Teil der Gemeinde Reiste.

Gestärkt setzten wir unsere Wanderung fort, vorbei an der sehenswerten Dorfkapelle "Name". Hinter dem Dorf biegen wir links ab, und folgen dem Teerweg ein gutes Stück. In der Nähe der Feldscheune halten wir uns halb links auf dem Teerweg und haben auch bald die Hochebene bei Büenfeld erreicht. Von hier bietet sich uns ein weiter Blick, wir sehen den Flugplatz Meschede-Schüren und in der Ferne den Fernsehturm auf dem Stimm-Stamm. In Büenfeld angekommen gehen wir rechts ein Stück entlang der L914 ins Dorf hinein. Am Dorfplatz biegen wir links ab. Nachdem wir uns noch einmal halb links orientiert haben, führt uns der Teerweg durch Felder uns Wiesen in Richtung Büemke. Von hier bietet sich der ein oder andere schöne Anblick. Kurz vor Büemke stößt der Wenholthausener W2 auf den Re1. Wir folgen den beiden Wegen bis Büemke. In der Ortsmitte biegen wir rechts ab, und nach wenigen hundert Metern gesellt sich auch noch der Sauerland-Höhenflug zu unserer Wegstrecke. Ein stück weiter biegen wir links ab.

Der W2 führt nun wieder zurück nach Wenholthausen wir aber wandern nun auf dem Re1 und dem SHF weiter. In einer langgezogenen Biegung haben wir einen idyllischen Ausblick auf Büemke und die umgebende Landschaft. An der nächsten Weggabelung gehen wir nun scharf rechts, der SHF setzte seinen Weg geradeaus fort. Wir wandern jedoch weiter auf dem Re1. Wenig später bietet sich noch einmal die Aussicht auf Büemke. Wir wenden den Blick vorwärts und wandern weiter bergauf, durch einen von Kyrill zerstörten Wald, dem Gipfel des Reister Berges entgegen. An der Wegkreuzung gehen wir links und erreichen einen Teerweg. Auf auf dem Höchsten Punkt des Re1 angekommen, setzten wir uns auf eine Ruhebank und genießen den weiten Rundblick, der sich uns bietet. Bei gutem Wetter können wir die im Westen die Homert sehen und im Süden tief in das Schmallenberger Sauerland blicken. Jetzt geht es aber weiter auf dem Teerweg hinab ins Reister Tal. Nach etwa 200m zweigen zu beiden Seiten je ein Feldweg ab. Der Re1 verläuft weiter geradeaus, aber wir machen einen Abstecher in den linken Feldweg. Wir gehen einige hundert Meter in den Buchenwald hinein. Kurz bevor wir den Wald wieder verlassen sehen wir rechts unterhalb des Weges, in etwa 50m Entfernung, zwei knorrige Buchen stehen: Adam und Eva. Diese zwei uralten Buchen ragen ihre mächtigen Äste wild empor. Nachdem wir uns die Naturdenkmäler angeschaut haben, gehen wir den Waldweg zurück zum Re1, und folgen diesem weiter. In einer scharfen Rechtskurve biegen wir in den links abzweigenden Feldweg hinein. Einige Meter weiter bleiben wir andächtig am "Schwären Job" stehen.

Dies Heiligenhäuschen wurde im 16 Jhd. dem Heiligen Hiob zu Ehren erbaut, welcher die Menschen vor der Pest schützen sollte. Wir setzten die Wanderung fort. Der Weg gibt langsam einen wunderschönen Blick auf das Reister Tal frei. Wir gehen weiter geradeaus bis wir einen kleinen Wendeplatz mit einer Weggabelung erreichen. Wir nehmen den rechten Weg am Waldrand entlang in Richtung Reiste. Ein alter Bekannter ist jetzt wieder bei uns: Der SHF begleitet uns den Rest der Strecke. Hin und wieder einen Blick in das Tal werfend gehen wir weiter auf dem Feldweg bis wir schließlich wieder an der Gabelung angekommen sind, an der wir uns vorhin für eine Richtung entschieden haben. Jetzt gehen wir rechts zurück in den Ort Reiste bis zum Ausgangspunkt zurück.

 

 

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Tags: Wandern im Sauerland, RE1

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